Unser Magazin 2018 KW 42/18 - Page 26

26 16. OKTOBER 2018 • WERBUNG Patientengerecht helfen ENGELHARTSZELL. Kürzlich be- suchten 29 Einsatzkräfte der Feu- erwehren ein Tagesseminar für „Pa- tientengerechte Unfallrettung“ der Firma Weber-Hydraulik in Wald- kirchen. Neue und moderne Technik in der Automobilindustrie erfordern im Rahmen der „Technischen Hil- feleistung“ bei der Feuerwehr eine ständige Aus- und Weiterbildung der Einsatzkräfte, um im Ernst- fall mögliche Gefahren richtig einschätzen und entsprechend reagieren zu können. Der für im Abschnitt Engelhartszell zustän- dige Oberamtswalter für Ausbil- dung Ernst Huber organisierte die Veranstaltung, welche sich in einen Th eorieteil am Vormit- tag und den praktischen Teil am Nachmittag teilte. Nach der Er- öff nung durch Abschnitts-Feu- erwehrkommandant Günter Un- terholzer und der Vorstellung der zwei Instruktoren der Firma We- ber-Hydraulik GmbH, gaben diese einen Einblick in die neuen Fahr- zeugtechnologien. MODERNISIERUNG SORGT AUCH FÜR PROBLEME Es wurden die Probleme mit neuen hochfesten Werkstoff en erläutert, welche auch für die mo- dernen Bergegeräte problema- Ihr Partner für Ihre Werbung! tisch sein können. Weitere Pro- blemstellen sind die geänderte Konstruktionsweise von moder- nen Autos. SIMULATION FÜR DEN NOTFALL Nach einem gemeinsamen Mit- tagessen stand die Praxisausbil- dung auf dem Gelände der Firma Steindl auf dem Programm. An zwei Unfallfahrzeugen wurden in einer sogenannten Stations- ausbildung jeweils unterschied- liche Einsatzsituationen simuliert und mussten von den Gruppen in verschiedenen Einsatzphasen ab- gearbeitet werden. Am Ende des Tages waren sich alle Beteiligten über den Erfolg dieser Weiterbil- dungsmaßnahme einig – konn- ten doch die Kameraden ihren Ausbildungsstand und die Erfah- rungen in der „Technischen Hil- feleistung“ weiter ausbauen. Von den Ausbildern wurden hierzu zahlreiche nützliche Tipps und Hinweise gegeben. Karin Leitner-Krautzer Ihre Medienberaterin  0664 / 60 700 590 75  info@unsermagazin.at unsermagazin.at diepositivegratiszeitung.at Feierlicher Rückblick auf Stift und Markt Stift Engelszell feierte 725-jähriges Gründungsjubiläum. Die Marktgemeinde schloss sich mit an. schichte des Stiftes Engelszell ist eng mit der Geschichte des Marktes Engelhartszell verknüpft – und das wurde am Samstag, 6. Oktober mit einem Festgottesdienst gefeiert. Vor 725 Jahren gründete der Pas- sauer Bischof Wernhard von Pram- bach das Stift Engelszell. Seit 1925 bewohnen die Trappistenmönche, also Zisterzienser der strengen Ob- servanz, das Stift. In dem Stiftsbrief ausgestellt anlässlich der 1293er Gründung, wurde auch die Ge- meinde Engelhartszell genannt, nämlich als Markt. Somit feiern Stift und die Gemeinde gemein- sam ihre ereignisreiche Historie. Jedes Jahrzehnt der letzten 725 Jahre hatte seine Herausfor- derungen: es gab Seuchen, Brände, Klosteraufhebungen und zwei Weltkriege, die den Menschen im Kloster und im Markt schwer zuge- setzt haben. Doch der Donaumarkt und das Stift haben all diese Wir- ren überdauert und so wurde En- gelhartszell zu dem, was es heute ist: eine Marktgemeinde, die regio- nal, national und international ein- gebunden ist, in aktive und gelebte Beziehungen zu anderen Kommu- nen und Institutionen. Eine Markt- gemeinde, die auch jetzt noch – wie vor 725 Jahren – als „angenehme Erholungsstätte für Leib und Seele“ bezeichnet wird, was jährlich Tau- sende von Radfahrern, Wanderern und Schiff fahrtsgästen bezeugen. Nicht zuletzt ist Engelhartszell eine Marktgemeinde, die sich durch eine hohe soziale Kompetenz ihrer Bür- ger auszeichnet, was vor allem auf E N G E L H A R T S Z E L L . Die Ge- Der Gottesdienst wurde in der beeindruckenden Stiftskirche gefeiert. die engen Beziehungen zum Klo- ster zurückzuführen sind. Bürgermeister Roland Pich- ler stellte in seiner Rede abschlie- ßend fest: „Wir sind stolz auf das Erreichte! Der Rückblick auf 725 Jahre Stift Engelszell und Markt En- gelhartszell erfüllt uns aber auch mit Demut und Ehrfurcht vor den Menschen, die hier lebten, arbei- teten und beteten. Sie machten En- gelhartszell zu ihrer Heimat und zu unserer Heimat. Dieses Erbe wol- len wir erhalten und uns dafür ein- setzen, dass unser Donaumarkt auch in den kommenden 725 Jah- ren Menschen eine Heimat bietet, in der sie glücklich und zufrieden leben können. So wünsche ich mir für die Marktgemeinde Engelhartszell eine Steigerung der Einwohner- zahl und für das Stift Engelszell, dass der Konvent aus mindestens zehn Mönchen besteht!“