TUHH Spektrum Mai 2016 - Page 33

Technologietransfer im „Goldfisch“ Der „Goldfisch“ im Binnenhafen ist der neue Sitz für den Technologietransfer in Hamburg durch die TUTech Innovation GmbH. ine Industriegebiet, das immer mehr zur Industriebrache geworden war, hoffnungslos, traurig: An die Bilder von Edward Hopper fühlte man sich erinnert, wenn man Harburgs Hafengebiet in den 80er-Jahren besuchte. Heute heißt das Terrain Binnenhafen und ist auch dank des unermüdlichen Engagements eines dort ansässigen Bauunternehmers aus dem Dorn- E röschenschlaf erwacht und zum neuen, modernen Harburg avanciert. Die Gründungsväter der TUHH hatten genau das 1978 schon im Blick. Wo noch heute die Keimzelle der TUHH steht, in der Harburger Schloßstraße 20, sollten in den folgenden Jahrzehnten Ausgründungen junger Ingenieure und Forschungseinrichtungen ihren Platz finden. Diese Entwicklung vom desolaten Gewerbeort zum Standort für Wissenschaft und Technik hat gedauert und in diesem Jahr gleich zwei wichtige Impulse erhalten – mit dem InnovationCampus Green Technologies (ICGT), einem Zentrum für Existenzgründerinnen und Existenzgründer, sowie dem Fraunhofer Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen (CML). Um dem ICGT Platz zu machen – der geplante Neubau wurde gestrichen – zieht die TuTech Innovation GmbH, die von der TUHH und der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung getragen wird, wenige hundert Meter weiter in den „Goldfisch“. In diesem Gebäude residieren bereits das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und das TUHH-Institut für Luftfahrttransportsysteme. Damit wird im Binnenhafen ein weiteres Haus von der Wissenschaft und dem Technologietransfer genutzt. Imposant wie andere von der im Binnenhafen ansässigen Firma H.C. Hagemann errichtete Gebäude, birgt der „Goldfisch“ zudem eine Reihe bautechnischer Innovationen (Solarzellen, LED-Leuchten, Brennwertheizung). Unternehmenschef Arne Weber steht nicht nur für den Wandel im Binnenhafen, sondern auch für die Verknüpfung von Wirtschaft und Wissenschaft. Dass er Botschafter der TUHH wurde, ist die logische Konsequenz seines beispielgebenden Engagements für die TU der Hansestadt Hamburg in Harburg. Die TU Hamburg in Harburg Es war einer der seltenen Fälle, in denen die Stadt Hamburg von ihrem Evokationsrecht Gebrauch gemacht hat. Sie ließ gegen den Willen des südlichsten ihrer sieben Bezirke die TU – statt auf der grünen Wiese – in einem Wohngebiet bauen. Versöhnungsgeschenke folgten, eines davon hatte sieben Buchstaben: H a r b u r g an vierter Stelle im Namenszug \R ZH0\\YHHZ[H\HܰH[HYZ[ [YH\XYHܰ[ݰ\[ܝ[[YHX\[Y\Z][[[X[[YX[Z][\]]K]8'\\'ٝHZ\ݙ\0\[Y B\\H[X\]\YHY[[YH[\[Y\\Y[[]\ZKX[H[\\ܝ][ p[\[^K]\Z\Y\ۜ\[Y]Y[[\\X[]\\\[YHZ[\’[X\\YZ[[Y\[H\[[Y[[YZ\]Y\[[\\Y\ Y\\Z[\[X\ܝ[YHHY][H[Hp\]Y\[ˈYHR\[[\H[Z[]]YZ]YHX\H[]\]0[X\˂YHYHR YH0\H[KT\\YH[]\]0[X\\ \X\]\[H[H[]\[\[Y\BXXH\Z[X[H0[\[YH]Z]\0\[]X[[\\YHZޙ\[\”Y][\ݛܜY [ZX\]X[\H[[Y[X X Z[[X[X[\8$]Xۂ[Y[YHZ[[HY[ZX\Z[X]]ܙ[[ \\X[’][HZ[\\Y\[\[]Y[[[8$›\YZZHX\][\Y[^H\RX\[\0X\]\˂[ܝ[]H[Z[PZ B