TUHH Spektrum Mai 2016 - Page 3

3 Die TUHH soll weiter wachsen – warum? Wachstum hat, wie jede Medaille, zwei Seiten. Ich freue mich täglich über den Studierendenzuwachs an der TUHH. Immer mehr Studentinnen und Studenten wählen die einzige Technische Universität im Norden der Republik für ein ingenieurwissenschaftliches Studium aus. Und wir möchten ihnen nicht nur in der Lehre und Forschung das Bestmögliche bieten, sondern möchten auch, dass sie sich auf dem Campus, in ihrem Studierendenleben wohl fühlen. So sehe ich auch täglich, dass die TUHH eine begrenzte, physische Platzkapazität hat. Von der Mensa bis zu den Lernräumen benötigen wir mehr Platz. Wachstum bedeutet also nicht nur Freude, er stellt uns auch vor Herausforderungen, die wir angehen. In vielen Gesprächen mit Politik und Wirtschaft diskutieren wir über Wachstum und Finanzierung und wollen dabei allen Beteiligten gerecht werden. Unter dem Wachstum darf die Qualität in Forschung und Lehre nicht leiden. Mit unserem Leitgedanken „Technik für Menschen“, haben wir uns selbst das Wort gegeben, stets mit der Zeit zu gehen und ihr sogar voraus zu sein. Aktuelle gesellschaftliche Trends im Technologiebereich werden von uns nicht nur begleitet, sondern aktiv erkannt und mit gestaltet: Die Digitalisierung drängt sich gegenwärtig in alle unsere Lebensbereiche, sei es Arbeit, Kommunikation, Energie, Verkehr, Medizin, Produktion oder Sozialleben. Sie ist ebenso wie die Materialforschung als integrierte Querschnittstechnologie in unsere drei Kompetenzfelder „Green Technologies“, „Life Science Technologies“ und „Aviation & Maritime Systems“ eingebettet. In diesen Gebieten werden wir vorne mit dabei sein! Wir wollen diese Themenfelder strategisch ausbauen und stärken, und das gelingt nur mit Wachstum. Die Technische Universität Hamburg ist in der glücklichen Lage, über ihre wissenschaftlichen Partner hinaus Unterstützung für dieses Ansinnen zu finden. Gemeinsam machen wir uns auf den Weg – und dabei werden wir auch über die dringend nötige Ergänzung unserer räumlichen Infrastruktur vom Labor über Lernräume bis zur Mensa nachdenken. Mit ihrem Roboter begeistert Sarah Latus technikinteressierte Schülerinnen, die sie an der TU Hamburg in Robotik unterrichtet. „Heute werden zunehmend öfter Chips verbaut, um Vorgänge zu automatisieren", sagt die Ingenieurin, die vor wenigen Wochen ihr Studium in Elektrotechnik an der TU Hamburg abgeschlossen hat und nun auf dem Gebiet der Medizintechnik forscht. Das Thema ihrer Promotion als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medizintechnische Systeme ist die intravaskuläre Bildgebung am Herzen. Dabei gewonnene Daten müssen für den behandelnden Arzt automatisiert und ausgewertet werden. Es ist Technik für den Menschen – Gründungsmotto der TUHH seit 1978 – im Zeitalter der Digitalisierung, dem Schwerpunktthema der Maiausgabe 2016. Das Titelfoto hat Johannes Arlt gemacht–  wie viele weitere Aufnahmen dieser spektrum-Ausgabe. Impressum Herausgeber: Präsident der Technischen Universität Hamburg Konzeption: Jutta Katharina Werner (JKW) Professor Garabed Antranikian Präsident der TU Hamburg Foto: Nguyen Redaktion: JKW (Ltg.), Volker Kühn, Dr. Martin Tschechne. Redaktionsassistent: Las Jacobsen. Übersetzung: Ali Moghadasi, Muthana Al-Temimi, Al H[[[Y \[H[[[ ZZ[ؘ\[Y[Z Z]\Z]]HY][ [^K[Z^K\X[X[XH\ݙ[^[YY][ X\0[K[H[H\[]H[[\[H\ܜ[YZ [0\[HY\K[Z[HX\[ [X\[[K[ZZ؛[݋X[H][\ ]Y[ڛX\[XKX\\[K[^[\X\[ZH]Nٙ\ܙ[[ Z[\YX\[[Z] \X[]]Y[ܰ\Έ[\\ \X[]\XK[H^Y[Y^HZ\ܝ][[YYXH[\KR [\][ێ[XH\\ܘYZΈ[\XΈH X \YX