TUHH Spektrum Mai 2016 - Page 10

10 TUHH. 4.0 – Was fällt Ihnen dazu spontan ein? Axel Friedewald Oberingenieur, Institut für Produktionsmanagement und -technik Das ist ein neues Schlagwort auf dem Campus: TUHH 4.0 – ist es Mode oder Methode? Als Forscher mit dem Schwerpunkt des digitalen Produktionsmanagements denkt man an Industrie 4.0 und genau auf diesem Terrain arbeiten wir mit kleinen und mittelständischen Unternehmen zum Beispiel an Entwicklungen des Einsatzes von virtueller und erweiterter Realität. Die Forschungsergebnisse sind auch Inhalt von Vorlesungen und Übungen. TUHH 4.0 bedeutet eine intensive Digitalisierung und Vernetzung, und das lässt doch einen großen Fortschritt allein des sogenannten Workflow-Management erwarten. Erste Schritte können zum Beispiel eine vollständig digitale Bearbeitung von Bestellungen mit Signaturfunktion sein, ein zeitgemäßer elektronischer Kalender mit Anbindung an andere Officefunktionen sowie der Versand vertraulicher Unterlagen mit geeigneter Verschlüsselung. Also vor allem weg mit Papier und Stempel, auch für die Unterstützung der Nachhaltigkeitsbemühungen der TUHH. In wenigen Sätzen beantworten Ingenieurwissenschaftler, Studierende und Mitarbeiter die Frage, die – in Anlehnung an die bekannte Wortschöpfung Industrie 4.0 – für die Digitalisierung von Forschung und Lehre und Informatisierung unserer Universität steht. Stefan Krüger Gesine Liese Leiter des Instituts für das Entwerfen von Schiffen und Schiffssicherheit Projektleiterin Kinderforscher an der TUHH Der Schiffbau fertigt komplexe Unikate, für die es oft kaum Vorerfahrungen gibt.Von daher hat man im Schiffbau schon lange erkannt, dass die Informationstechnik d i e zentrale Technologie ist. Praktisch kein Forschungsvorhaben oder keine industrielle Entwicklung kommt heute ohne massiven Einsatz von Informationstechnik aus. Von daher wäre TU 4.0 für mich insofern konsequent, wenn wir diese bisher erfolgreiche Entwicklung fortschreiben können. Ich sehe aber durchaus die Gefahr, dass wir lediglich eine neue Schublade kreieren, in die wir dann mühsam bereits erfolgreich gelebte Entwicklungen pressen müssen. Das wäre wiederum ein massives Entwicklungshemmnis. Die Digitalisierung erleichtert schon heute unsere Bildungsarbeit im MINT-Bereich mit Kindern. Mit Hilfe von Programmen wie Dropbox gelingt das Lernen mit Schülergruppen und Lehrern, die unser außerschulisches Angebot in ihren Unterricht integrieren. Dabei entsteht, an das Niveau der jeweiligen Lerngruppe angepasst, individuelles Unterrichtsmaterial. Außer auf unserer Homepage informieren wir auch auf Facebook mit einer eigenen Seite über unsere Aktivitäten. Man kann uns liken! Aktuell arbeitet sich das Team in neue interaktive Programme ein, um in der Hamburg Open Online University (www.hoo KJHYZY[[[\[[[\ZX[H훛[\\[ZY[YHX[Z][\^\[Y[Y\[]\\[YXHܙH]\X\\0[[\\ٙ[\]X [\[\[\\HYHܜ[^Y[[\R 0[H훛[˚[\ܜ\B