The WeLoveBooks Magazine Magazin - Page 16

Verlagswelt Was passiert in der Verlagswelt Wir dürfen euch wieder einige kleine Änderungen präsen- tieren, die sich in letz- ter Zeit in der Verlags- welt abgespielt haben. Beginnen wir mit Ro- wohlt. Das jüngste Mitglied der Rowohlt-Familie ist das Label Hundert Augen, welches die Imprints Rotfuchs, Rotation, repertoire, Berlin, Polaris, Kindler, Wunderlich und rororo ergänzt. Das Label fokussiert sich auf neue und bekannte Namen, die großar- tige Literatur erschaffen. Auf der Verlagswebsite heißt es folgen- dermaßen: „Rowohlt Hundert Augen ist das jüngste Mitglied unserer Programmfamilie. Seit seiner Gründung hat Rowohlt es als besondere Qualität begriffen, inhaltliche Offenheit in die unterschiedlichsten Richtungen zu pflegen. Sein Verlag habe kein Gesicht, hat Ernst Rowohlt einmal gesagt, aber tausend Augen. Die neue Reihe gibt sich, was die Zahl betrifft, erkennbar bescheidener. Allerdings haben hundert Augen dem Riesen Argos aus der griechischen Sage gereicht, um rund um die Uhr alle Himmelsrichtungen im Blick zu behalten und niemals ganz zu schlafen. Und damit wäre das Programm der neuen Reihe zumindest grob umrissen: Rowohlt Hundert Augen publiziert literarische Titel in gebundenen Ausgaben, als Ergänzung, als Erweiterung des Programmes von Rowohlt; Bücher unter- schiedlichster Herkunft, die man mit lachenden Augen lesen wird oder mit weinenden – einschläfernd wirken wird keins von ihnen. Jedes Buch von Rowohlt Hundert Augen ist das, was man im englischen Sprachraum a Read nennt. Bücher, die Ge- schichten erzählen. Die zu Herzen gehen oder das Zwerchfell reizen, die den Blick schärfen oder alles zugleich. Bücher, die nicht auf Vorbilder schielen, die sich nicht um vorgefundene Definitionen von Literatur kümmern. Bücher, die sich zwischen die Stühle setzen. Bücher, die Horizonte überschreiten. Es sind im Buchhandel bekannte Namen, die unter dem neuen Signet Rowohlt Hundert Augen erscheinen, Heinz Strunk etwa oder Dirk Stermann. Namen, die versprechen, dass es nicht zu konventionell zugeht, wie Fil Tägert oder Stefanie Sargnagel. Und viele Autorennamen, die den deutschen Leserinnen und Lesern hier zum ersten Mal vorgestellt werden, aus dem deut- schen Sprachraum und darüber hinaus.“