The Doppler Quarterly (DEUTSCHE) Sommer 2017 - Page 67

Stellen Sie sich als Service Provider (oder als unglaublich zukunftsorientierter 2PL) vor, was möglich wäre, wenn Sie all diese georäumlichen/zeitlichen Daten und Sensordaten in Echtzeit erfassen und diese mit Echtzeit- und historischen Wetterdaten, Nachrichten, Informationen über Streiks, die ERP-basierten Transportinformationen Ihres Unternehmens oder Kunden und sogar Social Media-Feeds in einem riesigen Datensee kombinieren könnten, auf den Sie Ihre maschinellen Lernalgorithmen anwenden. Sie hätten dann die Möglichkeit, einen Vorhersageindex für die Bewegung aller öffentlichen Güter und Vermögenswerte weltweit in Echtzeit zu veröffentli- chen. Wetten, dass es ein erhebliches Marktinteresse an einem Service Provi- der geben wird, der mit einer Genauigkeit von mehr als 90 % in die Vergangen- heit und mit einer Genauigkeit von mehr als 80 % in die Zukunft blicken kann? In der Tat gibt es Unternehmen, die genau diese Art von Plattform und Service gebaut haben (ich habe früher für einen gearbeitet). Initialzündung und ein Weg in die Zukunft Okay, Sie denken, dass das großartig klingt, und Sie fragen sich, warum diese Services nicht allgemein verfügbar sind? Die kurze Antwortet lautet: aufgrund der harten Realität eines extrem margenschwachen globalen Logistikmarktes. GPS-Tracker sind zwar deutlich kostengünstiger geworden, aber wahrschein- lich noch nicht günstig genug, um alle zwanzig Millionen intermodalen Fracht- container damit auszustatten. Konservativen Schätzungen ab 2016 zufolge, werden tatsächlich weniger als 5 % aller Container verfolgt und die meisten der verfolgten Container sind so genannte „Reefers“, oder Kühlcontainer, die mit einer Notstrombatterie ausgestattet sind. So wie die Public Cloud es bereits für die IT-Infrastruktur ermöglicht hat, müs- sen zukunftsorientierte Service Provider eine Möglichkeit finden, ihr Kosten- modell für das Hardware-Tracking von CapEx auf OpEx umzustellen. Im Laufe der Zeit werden die Hardwarekosten zwar weiter sinken, aber selbst bei 20 USD pro Gerät sind die Investitionskosten immer noch enor vV6P֖ƖVfVVfV;76VfVv;6l;"FVfW'7V6F2VVЧV&VfVGW&R6FFW"&fFRWVGVFW&VVRW&:G&VvV6VFr66&VBFW6W2&&V6VV'&6VvVFV6'FVЦFW"VW"ƖFW&VV禖vW"66vW'VBVbVV&W76W&VVB66RЧ&VW7FW66FW6W"FFVƖVwBVFW"&fFW'BfV"G&7&VЦ6RV"2FW&RF66FW"v&R66fff'G6&BFV:FFVfVvVvVvVFfW&V6R|;&FVL;g&6B6vVVFW&VV֗@WvV2VVw&9V&FFV&W"W"vVvV֗BvWvv67GVVVV&vV66v6VvW66:FgB6ƖFW'B;fFRW26VPvVRFVW&&Wf"W2FW"f6VW2V6FVWFF6W'FVv7FЦ&FW2v&Ɩ6VBv&BFW6R'&6VvVFVW&W6f&FW'VvV6BW"66vW"R;g6VVBW&f"ЦFW&F2VvvVVB6VFV2VVW"VFW&VVVBFW2vW6FV&ЧFW2V&V67B&W"V6VVfw&V6W27VG'VFV6vVV@7Wf66VVF76VW&f&FW&Ɩ6֗BVVV禖v'FvV֗W0FVW&f'VrFV&W&V6VB6VB66VW2W&VVBv2ЧF6vRVW"&VR'&6Vl;Ƈ&VFW"'FW"l;"vW,:GFR77FVRVBFPv&RV斶F7B5E&W7FV2VfvW7FVBVR&WFVƖwFV( 2fУ&2VU( 2&VFW"FVfF&W"7G&FVvVVB&VFW"VGv6Vr&W&VG7FVVrWFF6W'FW"v7F;g7VvVRVFW'7L;GVFR&'&RЦ6VFR&WG&V'6W&vV&76RW&;fvƖ6VW&f&V6RV"VFW"6VGG6@4U"#rDRDU"c