The Doppler Quarterly (DEUTSCHE) Frühjahr 2017 - Page 25

Abbildung 2: Wie können wir das mit Einschränkungen verbundene Konzept vermeiden, bei dem Sie sich vorab festlegen müssen? anfänglichen und zukünftigen Anwendungsfällen, selbst in einem gut konstru- ierten Data Warehouse. Doch moderne Unternehmen müssen eine Vielzahl sich ständig weiterentwickelnder Analysemuster und Workloads unterstützen. Wenn man sich von Anfang an auf eine relationale Struktur festlegt und diese als Allheilmittel behandelt, führt dies fast unweigerlich zu unzufriedenen Endbenutzern. Bei einem Datendesign- und Speicherkonzept, das es ermöglicht, Daten unauf- bereitet zu speichern, ohne sich einer Struktur zu verschreiben, können ver- schiedene Tools beim Lesen der Daten eine entsprechende Struktur – ein Schema – anwenden. Dieses „Schema-on-Read“-Konzept ist nicht von vornhe- rein mit einem bestimmt en Modell verbunden. Jedes Tool, das die Daten insge- samt oder teilweise nutzt, kann sein eigenes Schema verwenden, um den für ein bestimmtes Analysemuster erforderlichen Daten die jeweilige Bedeutung zu verleihen. Viele Tools für viele Workloads statt Standardisierung Lassen Sie mich hier ein weiteres Zitat von Gerry Fierling bemühen, das die ultimativen Grenzen jedes Business-Intelligence-Tools im Hinblick auf die Unterstützung von Self-Service-BI aufzeigt. „Die letzte Meile von Business Intelligence ist immer Microsoft Excel.“ Sie haben vielleicht in eine millionenschwere Data-Warehouse-Appliance investiert, in Unternehmenslizenzen für Tableau, MicroStrategy und Business Objects, in Performance-Management-Unternehmenssoftware für Planung, Budgetierung und Prognose sowie in ein internes und/oder externes Team, das wie wild Daten aus Ihren SAP- oder Oracle-Anwendungen in Ihr Data Warehouse pumpt. Doch wenn Sie unerkannt durch die Gänge Ihres Unter- nehmens liefen und eine Blick auf die Computer Ihrer produktivsten Busi- ness-Analysten würfen, würde Sie sehen, dass alle ganz schnell auf die Schalt- fläche „Nach Excel exportieren“ klicken. Trotz all seiner Unzulänglichkeiten befreit Excel die Benutzer immer noch von den Fesseln und Eigenarten der extravaganten Tools, in die Sie investiert haben. FRÜHJAHR 2017 | THE DOPPLER | 23