Sonntagsblatt 5/2016 | Page 4

Die „ Moderne Kunst ”
Helmut Schmidts Mahnung
Kritik an MERKWÜRDIGKEITEN

Die „ Moderne Kunst ”

Ephraim Kishon ( 1924 – 2005 ): „ Die moderne Kunst ist ein Welt- Bluff , die größte Betrügerei , die es je gab . Ein Jahrhundert lang dauert es schon und niemand sagt ein Wort – wagt ein Wort zu sagen –‚ weil der ist sofort von der Kunstmafia in den Massen - medien erledigt . Ich habe den Drang gefühlt , die Wahrheit zu sagen , einfach die Wahrheit : Nicht beinahe die Wahrheit , sondern die volle Wahrheit . Und weil ich selbst Kunsthistoriker bin , habe ich es nicht nur sarkastisch gemeint , sondern als Fachmann .
Moderne Kunst ist ein Bluff , unerträgliche Gaunerei und Betrügerei , und es ist mir unverständlich , wie es die Menschheit duldet . Diese Schrott-Ausstellungen , diese miese Malerei , diese Schmiererei , das ist unverständlich für mich . Ich fühle mich manchmal , daß ich in einem Irrenhaus lebe . Meine Generation ist aufgewachsen in einer ästhetischen Welt , es war die schöne Kunst . Deswegen möchten wir es nicht ertragen , dass die Schönheit boykottiert wird . In der heutigen Kunst sind Hässlichkeit , Unver - ständlichkeit und Anomalien geschätzt und geduldet . Heutzutage kann – zum Beispiel in Düsseldorf , einer der größten Ausstel - lungen der Welt – ein normaler Maler nicht teilnehmen , er wird hinausgeworfen und verjagt . Es gelten nur Schrott und ekelhafte Schmiererei . Ich muss sagen , wenn man dort spaziert , und es sich anschaut , hat man das Gefühl : Entweder bin ich nicht normal , oder die Welt . Über alles macht man Umfragen , aber über die moderne Kunst wird nie eine Umfrage gemacht , weil sie wissen die Antwort : 99 Prozent : ‚ Es ekelt mich , hässlich und so weiter ’. Also fragt man nicht . Alle Museen , alle Galerien und Privathäuser sind voll mit diesem modernen Schrott – aber im Wert von Milliarden Dollar . Also sind sie nicht bereit zuzugeben : Ich habe mein Museum gefüllt mit Schrott . Sie müssen sagen : Nein , das ist die größte Kunst . Sie müssen kämpfen dafür . Deswegen : Ich bin ein Todfeind von dieser Kunst .”
Merkwürdig ! Kishon getraute sich seine „ unkorrekte ” Meinung zu sagen !
Ephraim Kishon geboren als Ferenc Hoffmann (* 23 . August 1924 in Budapest , Ungarn ; † 29 . Januar 2005 in Meistersrüte , Appenzell Innerrhoden , Schweiz ) war ein israelischer Satiriker ungarischer Herkunft . Er gilt im deutschsprachigen Raum als einer der erfolgreichsten Satiriker des 20 . Jahrhunderts .

Helmut Schmidts Mahnung

Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt ( 96 ) sagte in einem Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin Focus kurz vor seinem Tode :
„ Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden . Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht , schaffte nur ein zusätzliches dickes Problem .”
Er kritisierte die Politik der letzten 15 Jahre : „ Wir sind nicht in der Lage gewesen , alle diese Menschen wirklich zu integrieren . Sieben Millionen Ausländer in Deutschland sind eine fehlerhafte Entwicklung , für die die Politik verantwortlich ist .”
Merkwürdig , man lobt Schmidt , vergisst jedoch seine mahnenden Worte !

Kritik an MERKWÜRDIGKEITEN

Noch im Juni erreichte unseren Verein ( die JBG ) ein „ böser ” Brief aus Deutschland . Absender : Weltdachverband der Donau - schwaben e . V . – Geschäftsf . Vizepräsident Josef Jerger . Betreff : Veröffentlichung im Sonntagsblatt Folge 1 / 2016 .
Auszüge aus dem Brief : … im oben angeführter Folge des Sonntagsblatt wurde ohne Angabe des Verfassers der Beitrag „ Traurig aber wahr ” veröffentlicht .
In diesem Beitrag wird dem Weltdachverband der Donau - schwaben e . V . vorgeworfen , er würde nichts zum Erhalt der deutschen Sprache in Ungarn unternehmen . Für mich eine populistische Unterstellung und Stimmungsmache des Verfassers … Stimmungsmache von einer Person , die eigentlich wissen sollte was in punkto deutscher Kultur und Sprache in Ungarn möglich ist und auch tatsächlich geschieht … Anscheinend ist der Verfasser von „ Traurig aber wahr ” nicht informiert oder er hat es als einfacher erachtet von eigener Untätigkeit mit dem Finger auf andere zu zeigen . Ein mehr als schlechter Stil , zumal man es vorzieht anonym zu bleiben . Zum Schluss noch eines : Bereits in den 80-Jahren des vorigen Jahrhundert und auch danach sind immer wieder Schulbücher von den Donauschwaben nach Ungarn geliefert worden . Damals war der Weltdachverband nicht so aktiv wie heute und für die Liefe - rungen , der zum Teil bestellten Bücher , brauchte man noch eine Genehmigung …”
Ja , lieber Herr Jerger , da wurde ich ja schön heruntergemacht . Aber warum ?
Gehen wir der Reihe nach : ohne Angabe des Verfassers – sagen Sie . Nun , bitte das Sonntagsblatt 1 / 2016 hervornehmen und auf Seite 9 können Sie lesen : MERKWÜRDIGKEITEN von Georg Krix . „ Traurig aber wahr ” auf Seite 10 ist eine dieser Merkwürdig - keiten . Damit ist also Ihr Vorwurf ‚ anonym zu bleiben ’ hinfällig , eigentlich eine Beleidigung . Populistische Unterstellung ? Keinesfalls Unterstellung ! – und „ populistisch ? – wieso ? Da haben Sie diesen modernen Begriff unseren heutigen Medien entnommen , nach welchen alle , die die Wahrheit sich zu sagen getrauen , Populisten sind . Da kann ich mich ja noch beehrt fühlen . Und weil die geschilderte Lage der Wahrheit entspricht , so ist das keine Stimmungsmache ! Bleibt noch der Vorwurf mit den Schul - büchern . Wirklich . Einst wurden viele deutsche Schulbücher nach Ungarn gebracht . Ich selber , d . h . unser Verein hat mehr als tausend Stück Bücher und Hefte von der Bayrischen Landes - regierung erhalten , organisiert und überbracht von den Donau - schwaben in Bayern , persönlich von Landsmann Georg Heitz aus München . Sinn und Zweck waren gut gemeint , der Erfolg bedauerlicherweise sehr schwach . Aber das gehört auf ein anderes Blatt Papier . Ebenso auch das Thema bezüglich Wirken / Aktivität des Weltdachverbandes von damals und heute . Wahr ist – leider – immerhin : Die deutsche Sprache als Muttersprache stirbt in Ungarn aus . Doch ‚ damals ’ waren beim Welttreffen der Donauschwaben in Cleveland ( 1994 ) und Budapest ( 1995 – von mir mit Verein und Verband organisiert ) noch tausende Landsleute mit Begeisterung zugegen . Und heute ? Ja , Gesang und Tanz auf der Bühne ist auch schön . Aber nur ein Schein ohne Sein . Ich selber war viele Jahre beim Weltdachverband mit dabei – ich weiß wovon ich rede . Ja , man darf / soll auch kritisieren und debattieren , aber doch nicht so gehässig . Dieser „ Briefwechsel ” ist somit auch eine Merkwürdigkeit .

Nicht wenig schmeichelhaft

Besuch aus Ungarn in Kaschau – Vom 7 . bis 10 . Juli 2016 weilten in Kosice / Kaschau die Mitglieder des Heimatvereins in Schaumar , die aus Ungarn kommen . Sie sind Vertreter einer schwäbischen Minderheit in Ungarn .
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