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divingEurope 3|2017 die vielen Sandstrände von etlichen Buch- ten und Steilküsten unterbrochen, was für Taucher ja nicht unwichtig ist. Wie im richtigen Leben lagen auch beim Besuch von Mazarrón Licht und Schat- ten dicht beieinander. Erst schickte uns der örtlich Tauchanbieter CBS (Centro de Buceo del Sureste, www.buceosures- te.com) mit seinem Kutter eine Stunde lang über das bewegte Meer, damit wir im Zielgebiet feststellen konnten, dass das Tauchen dort unmöglich ist. Die bis zwei- einhalb Meter hohen Wellen rollten unge- bremst vor die auserkorene Tauchbucht. Das Resultat: Sicht gleich null, Tauchen unmöglich. Dass auf der Rückfahrt dann noch mehrfach der Motor ausfiel, gab dem Ganzen zumindest eine gewisse Abenteu- erkomponente. Schade, da die Basis an sich einen wirk- lich guten Eindruck machte. Dafür stimmte das zweite Erlebnis vor Puerto Mazarrón. Die fünfstündige Whale-Watching-Tour mit Rutas de Tierra y Mar bescherte den Teilnehmern dieses Mal zwar keine Wale, aber dafür etliche Delfine und Tümmler. Spielerisch schwammen sie immer wieder mit dem Boot um die Wette, sprangen aus dem Wasser oder kreuzten nach Belieben den Kurs. Die Gäste waren von der dyna- mischen Anmut der Säuger derart begeis- tert, dass die Kameras regelrecht rauch- ten. Allgemeines Fazit: Whale Watching vor Mazarrón ist eine tolle Sache. Anschließend stand noch eine Kayaktour auf dem Programm. Die Grímpola escuela náuticain (www.grimpola.com), am Playa de la Ermita, verfügt über umfangreiches Equipment und vor allem das nötige Know- how. Eine kurze Einführung in das kleine Einmaleins des Paddelns reichte aus, um in der vorgelagerten Bucht weitgehend 74