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divingEurope 3|2017 Warum eigentich ist die Costa Galida so unbekannt? Am Cabo de Palos geht fischmäßig echt die Post ab – fette Zackenbarsche inklusive se, wie erbärmlich der elegant schwimmende Fisch sich wohl auf dem Trockenen bewegen würde), erreicht die Fünfergruppe den Strö- mungsschatten des unterseeischen Berggip- fels. Jeder prüft seine Ausrüstung und checkt seinen direkten Partner. Alles ist okay. Gus führt uns tiefer in Richtung einer Kante, die auf 22 Meter den Strömungs- schatten begrenzt. Hier bläst es tatsächlich derart, dass die Taucher sprichwörtlich wie Fähnchen im Wind am Fels hängen. Es ist anstrengend, aber auch unglaublich faszi- nierend. In diesem Moment werden alle vom 66 Meeresgott für die bisherigen Mühen entlohnt: Wohin das Auge blickt, Fische, Fische und nochmal Fische. Wir dachten, das langjähri- ge Naturschutzgebiet um die Islas Medas vor Estartit an der Costa Brava wäre die Spitze dessen im spanischen Mittelmeer. Falsch!!! Hier am Cabo de Palos geht es wirklich ab. Schwärme von Makrelen, Brassen und Gold- striemen bilden regelrechte Wände im Was- ser. Der Wahnsinn. Das haben wir in dieser Dichte bisher noch nicht im Mittelmeer erlebt. Auch in Puncto Zackenbarsche braucht sich die Costa Galida nicht zu verstecken. Dutzen-