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divingEurope 3|2017 cher stehen inmitten der Praxis des Tauchens – sprich: in der angegliederten Tauchschule. Hier wird das benötigte Equipment rasch und zielgerichtet ermittelt und ausgehändigt. Un- sere Ausrüstung ist solide, weist dabei aber auch die genannten Gebrauchsspuren auf. Anschließend lädt Guide Gus zum Briefing. Der Einfachheit halber hat er das anvisierte Tauchziel gleich als Model parat. Anhand der detailgetreuen Plastik erklärt er den bevorste- henden Tauchgang, im wahrsten Sinne des Wortes, sehr anschaulich. Die Instruktionen werden entspannt und humorvoll in englischer Sprache vermittelt. Deutsche Taucher sind eben wirklich noch Mangelware in Cabo de Palos. Neben den örtlichen Gegebenheiten geht es vor allem um das Verhalten auf dem Schlauchboot. Es herrscht massive Strömung am Tauchplatz, weshalb die eingespielten Ab- läufe absolut sitzen müssen. Dann geht es los. Das große Schlauchboot verlässt den Hafen und nimmt den Kampf mit der unruhigen See auf. Nach rund zehn Mi- nuten ist die Ankerboje erreicht und das Boot befestigt. Jetzt geht alles recht schnell. Die Gruppen machen sich fertig und lassen sich Die wieselflinken Blennys (ob.) bevölkern auch die Riffe des Cabo de Palos. Muränen (u.) gehören wie bei jedem attraktiven Mittel- meerspot ebenfalls dazu 60