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divingEurope 3|2017 Die exponierten Felsenrffe am Cap De Formentor beheimaten große Zackenbarsche, Muränen, Meer- raben und natürlich auch Faden- schnecken (von li. ob.) Weniger Glück ist für Zackenbarsche und Mu- ränen von Nöten, gelegentlich sind Meeraale zu sehen. Insgesamt hat die Steilwandszene- rie dort so viel zu bieten, dass selbst bei meh- reren Tauchgängen keine Langeweile droht. In Sachen Tiefe und Großfisch unspektakulä- rer zeigt sich das Meer gar nicht weit entfernt an den Formentor Steps, lädt dafür aber auch Anfänger ein. Zu sehen gibt es hinter den ausgedehnten Seegraswiesen interessante Felsformationen. Entspannt durch Canyons und durch Unterführungen zu tauchen hat auch was. Goldstriemen, Doraden, Zweibin- denbrassen und Mönchsfische runden das Bild dabei ab. Vom Kap bis zur Isla de Formentor gibt es allein schon etwa zehn Plätze. Rund um die Insel ist es ebenfalls nicht sonderlich schwie- rig. Obwohl die Tiefe die 20 Metermarke nicht signifikant überschreitet, halten sich im Frei- wasser Barrakudas auf, an den Felsen haben vereinzelt kleinere und mittelgroße Zacken- barsche ihr Revier. Interessant ist vor allem die Höhle mit dem Ei ngang auf rund 13 Meter. Ihr Besuch gestaltet sich relativ einfach. Die tiefste Stelle im Inneren liegt bei knapp über 49