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divingEurope 3|2017 Alcúdia ist der nördlichste Standort der von uns vorgestellten Tauchbasen. In Teil 1 des Specials sind wir im Uhrzeigersinn sozu- sagen bei „Drei Uhr auf der Landkarte“ in Portocristo gestartet. Nun ist es – geo- graphisch betrachtet – kurz vor 12. Das dachten wir allerdings tatsächlich kurz in noch einem ganz anderen Sinn, als uns gegen Ende auf dem Weg dorthin an der Straße Hinweisschilder den Weg nach Bonaire weisen wollten. Das ist aber kein Witz für Ortsunkundige, sondern ein Ge- meindeteil der Kleinstadt Alcúdia. Die zeigt sich auch sonst ziemlich ver- zweigt. Wer naheliegend glaubt die Basis Skualo Alcúdia in Port d‘Alcúdia zu fin- den, also dem große Yachthafen, kann dort noch vor dem Aussteigen gleich wie- der kehrt machen. Die Tauchschule liegt nämlich nicht an der riesigen Bahia d‘Al- cudia (oder mallorquinisch: Badia d‘Alcú- dia). Vielmehr ist es in einer Bucht weiter nordwestlich: in der Bahia de Pollensa (Badia de Pollença). Und wirklich in Bo- naire, keine hundert Meter von der örtli- chen Marina entfernt. In der Pollensa-Bucht befinden sich gleich eine ganze Reihe von Tauchplät- zen. Allen voran steht das Cap de For- mentor und die kleine Insel Formentor Island genau in nördlicher Richtung der Bootsanleger. Die gigantische Bucht wird an ihren in nordöstlicher Richtung verlau- fenden Seiten beinahe durchgängig von einer Felsküste gesäumt. Der Ort For- mentor und ein wenige weitere Stellen sind eher sandige Ausnahmen. Die an- dere Region, die angefahren wird, ist die Gegend am Cap Pinar. Insgesamt gibt es in der Badia de Pollença ungefähr zwei Dutzend Plätze. Darunter solche für alte Hasen ebenso wir für Tauchneulinge. 44 Am Cap de Formentor warten atemberaubende F schaften in nahezu jeder sorglos erreichbaren Ti