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divingEurope 3|2017 Cheftaucher Carlos Castex – Spitzname „Cuba“ – Sorge. Gut für uns Alemannen, die nicht zwingend der Sprache von Picasso, Dalí und Don Quixote mächtig sind: Ayelen und Carlos sprechen (unter anderem) flie- ßend Deutsch; Cuba hat das an der Uni in Havanna sogar studiert. Getaucht wird rund um die Landzunge von El Toro mit seiner vorgelagerten Insel, vor der Isla Malgrats sowie vor umliegende Buchten und Fel- seninseln. Mit El Toro, Malgrats, Dragonera und dem Cabrera-Archipel (divingEurope 2|2017) stehen gleich vier Marineschutzge- biete auf der Liste der Tauchreviere. Tiere wie Oktopus und Nacktschnecke sind Fotomotive, die fast immer auch mit einer kleinen Foto- oder Video- kamera eingefangen werden können 18 Dass in einer Edel-Marina wie Port Adriano keine Bretterbude als Basis zu finden ist, dürfte jedem klar sein. Was Oscar Espi- nosa mit seiner Tauchschule allerdings an den Kai des Yachthafens gestellt hat ist à la bonheur und besonders in organisatori- scher Hinsicht bemerkenswert. Schließlich kommen wie nach Port Adriano selbst auch hierher Gäste aus ganz Europa. Naturge- mäß bringen die nicht alle ihre eigene Aus- rüstung mit. Macht aber nichts, denn davon ist wahrlich genug da. Wer sein eigenes Zeug dabei hat, findet dafür in der Basis genügend Platz für die Zeit des Aufenthalts. Tauchgänge finden täglich mehrmals statt.