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divingEurope 3|2017 Port Adriano hat spätestens mit der Eröffnung seines neuen Yachthafen 2012 den Status ei- nes Geheimtipps auf Mallorca verloren. Na und? Bekannt oder berühmt zu sein bedeutet noch lange nicht, dass sich das bei der breiten Masse verbreitete gängige Image vom Party-Mallorca auf jede Ecke der Insel übertragen lässt. Nur weil irgendwo Hotels und Appar- tements stehen, herrschen nicht gleich die Sitten des (vermeintlich) sündigen Babylons. In Port Adriano neben dem Örtchen El Toro ist eher das Gegenteil der Fall. Dafür hat nicht zuletzt der französische Star-Architekt und Designer Philippe Starck gesorgt. Er hat die ehemals klei- ne Marina zu einem der modernsten, lu- xuriösesten und ja, zu einem der cools- ten Yachthäfen des Mittelmeerraums gemacht. Nicht, dass Sie nun glauben, Ihr Lieblingsmagazin für Tauchen in Europa mutiert zur Postille für Freizeit- kaptäne. Aber es ist schon beeindru- ckend mit dem Tauchboot dort hindurch zu fahren, die durchdachte harmoni- sche Architektur und die schmucken Yachten davor zu sehen. Irgendwann ist ja auch jeder Tauchgang mal vorbei, und kleine Häfen mit ihren Cafés sind schließlich Teil der Charakteristika ei- nes Mittelmeerurlaubs. Auch wenn sie nicht uralt sind. Vor dem Bummel über die Promenade(n) mit ihren Geschäften oder dem Besuch in einem der Restau- rants und Bars geht‘s für uns Taucher aber natürlich erstmal ins Meer. Für den Unterwasser-Teil des Port Ad- riano Abenteuers tragen im Mar Balear Tauchcenter Ayelen Ganser, gebürtge Fränkin mit deutschem Vater, und der in Havanna geborene Tauchlehrer und 16