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divingEurope 3|2017 Der Tastsinn ist durch ihre Barteln hervorragend (li.). Tagsüber ruht sich der Waller gerne im Pflanzenbett aus (u.) sekten sind ihnen willkommen und werden auch gut wahrge- nommen. Dabei hilft ihnen ihr ausge- zeichnetes Gehör. Als Verstär- ker dient die Schwimmblase, die die Schallwellen über ein System verbundener Knochen zum Innenohr leitet (Weber- scher Apparat). Ihre Beute wird zusätzlich mit den Elektrore- zeptoren erkannt, die selbst schwache elektrische Felder kleinerer Tiere aufspüren. Der Geschmacks- und Tastsinn ist ebenfalls hoch entwickelt. Links und rechts seitlich des Oberkiefers besitzen sie je eine lange Bartel, zwei kürzere Paa- re haben sie an der Unterseite ihres Großmaules. Ihre kleinen Augen spielen beim Jagen kei- ne große Rolle. Deshalb können die Waller ihre Beutetiere schon einmal mit dem Menschen verwechseln. Zubeißen kann er schon kräf- tig mit seinen kleineren vier- bis 135