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divingEurope 3|2017 nen See laufen. Tauchen und auch Freitauchen darf man nur mit kostenpflichtiger Genehmi- gung, die man bei der Gemein- de Bergün beantragen muss. Die Gemeinde wird nach Prü- fung und Bewilligung das Elek- trizitätswerk informieren, da- mit die Turbine in der Zeit des Tauchganges abgestellt wird. Denn seit dem Jahre 1898 wird der ehemalige Natursee als Stausee zur Stromerzeugung genutzt. Viele kleine Krater weist der See mit etwa 500 Me- ter Länge und 100 Meter Brei- te auf, aus denen natürliche Erdgase austreten. Der größte von ihnen ist um die 25 Meter tief. Ansonsten liegt die durch- schnittliche Tiefe zwischen drei bis fünf Meter, der Seeboden ist wunderschön mit Seegras bewachsen und manche Bäu- me sind tolle und mystische Fo- tomotive. Ganz kurios: der Lai da Palpuogna soll selbst einen An der Abrisskante (rechts im Bild) geht es abwärts bis auf 25 Meter 126 doppelten Boden haben, quasi eine unterirdische Seekammer. Den hat allerdings wohl noch niemand fotografiert – er bleibt wohl auch weiterhin ein Mythos. Für uns machte sich Autor Rene Trost auf die Socken, teils sogar unters Eis. Und das mit ABC, aber alles im sprichwört- lich grünen Bereich. „Was ä chaib!“ – meint divingEurope. Seinen Bericht lesen Sie auf der nächsten Doppelseite.