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divingEurope 3|2017 O ft ist der Weg schon das Ziel – die Weisheit von Konfuzius gilt bei der Areuse – oder besser beim Marsch zum Tauchspot – lei- der nicht. Denn der ist über einen halben Kilometer lang vom Autoabstellplatz bis zum Taucheinstieg. Die Schlucht, in der sich das kleine Flüsschen Areuse windet, sieht man durch die vielen Bäume leider kaum. Oder ich hatte Tomaten auf den Augen. Also gibt’s nur eines: einen Fuß vor den anderen, wenn`s auch immer schwerer wird mit der Zeit. Ein Zucker- schlecken ist der etwa 600-Me- ter-Fußmarsch, bei dem man zusätzlich einige Höhenmeter hinter sich bringen muss, für mich wahrlich nicht. Meine Arme werden immer län- ger und ich verfluche nicht nur einmal mein schweres Kamera- monstrum. Etwas mehr Fitness wäre nicht übel! Um ins kühle Bachforellen sind meist anzutreffen 114 Nass zu kommen, muss man also erst einmal kräftig schwit- zen: bereits tropfnass komme ich kurz vor der ersten Holzbrü- cke in voller Kaltwassermontur und bleischwer am Einstieg an. Eine kleine Verschnaufpause ist eigentlich für jeden Pflicht und ich bin heilfroh, bald ins Kalte steigen zu können. Mein Buddy ist Daniel Schmid von Tauchsport Käser in Bern und er kennt diesen Spot aus dem Effeff. Zur Vorsicht be-