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divingEurope 3|2017 Hinweise der Gemeinde Rheinau zur Nutzung der Salmenwiese/Tauchen im Rhein Wandernde, Touristen, Badende, Tauchende und Andere lieben das Kleinod am Rhein. Es gelten folgende Regeln: • • • • • Nachtruhe von 22.00 bis 07.00 Uhr Veranstaltungen ab 5 Personen sind genehmigungspflichtig Zugang zum Rhein und zu den Schiffstandplätzen freihalten Fahrzeuge auf dem öffentlichen Parkplatz an der Sandackerstrasse 8 parkieren Zufahrt nur mit separater Bewilligung Die für die Tauchgänge interessante Vertiefung in der Rheinsohle ist ein ideales Refugium für die Fische. Im Winter reduzieren die Fische die Körperfunktion und ziehen sich in die Vertiefung zu- rück. Im Sommer, bei hohen Wassertemperaturen, gewährleistet die Vertiefung einen Aufenthalt in kühlerem Wasser. Durch intensive oder unsachgemäße Tauchgänge werden die Fische gestört. Tauchende mit einem Herz für die Natur • Verzichten bei Wassertemperaturen über 20 ° C und unter 10 ° C auf den Tauchgang • Berühren Tiere und Pflanzen nicht • Beachten die Verhaltensregeln der Tauchverbände • Verzichten auf Schulungen • Tauchen nur in Kleingruppen an, damit unter den Wellen die bekannte Zentralheizung ver- mieden wird. Dies tun wir hier auf dem Klo: ein Sanitärhäus- chen wurde extra neben dem Parkplatz aufgestellt. Nur dies benutzen und bitte wieder sau- ber verlassen, es ist ein toller Service speziell für uns von der Gemeinde Rheinau, die im übri- gen auch eindeutige Regeln er- lassen hat (siehe Kasten oben.). Sie haben jetzt zwei Möglichkei- ten zum Tauchen: flussaufwärts oder flussabwärts. Beiden ge- meinsam ist ein kleiner Marsch, aber nichts weltbewegendes. Bei der Variante flussaufwärts 104 starten wir um die 100 Meter südlich des Parkplatzes am un- teren Einstieg von der Salmen- wiese aus am Schweizer Ufer. Ein paar Stufen am Mi- ni-Bootsanlegeplatz hinunter, dann ist man im Nass. Gleich abtauchen bis zur Flussmitte, hier hat es knappe fünf Meter Tiefe. Vorbei geht’s an Wänden und Auswaschungen Richtung deutsches Ufer, wo es auf etwa zehn Meter abfällt. Mit minima- ler Gegenströmung wird jetzt flussaufwärts getaucht bis un- ter die fotogene Zollbrücke, im Schwebezustand zwischen sechs und acht Meter. Anschlie- ßend folgt der Wechsel auf die Schweizer Seite und nun wird mit der Strömung zurück zum Ausstieg an der Salmenwiese geflösselt. Dabei ist einiges zu sehen, von groß bis klein : statt- liche Welse, fette Aale, Trüs- chen, Fluss- und Kaulbarsche, Hechte, Weißfische, Muschel- bänke und ein Sammelsurium an versenktem, lustigem Tau- cherschnickschnack. Beson- ders eindrucksvoll ist es direkt unter der Holzbrücke zwischen den vielen Pfeilern. Die Alternative flussabwärts be- ginnt etwa 150 Meter vom Park- platz Richtung Norden. Hier ist