divingEurope 2|2017 - Page 37

divingEurope 2|2017 schauen wir rein: man ent- deckt Helme, Gewehre und viele andere Details wie Kom- munikationsgeräte, das Steu- er oder die Sitze. Eine Bord- türe steht offen und ganz te lange um das Denkmal der Geschichte tauchen, die Zeit vergessen, aber der Computer warnt. Insgesamt 25 Minuten verbringen wir auf den vorge- geben Austauchstufen – voll- Li. Seite: Riesige Tritonshörner sowie kleine Meerbarbenkönige sind tolle Fotomotive vorsichtig wage ich mich hinein. Den Eichhörnchen- sowie Fei- lenfischen gefällt es in dem Wellblechhaus und über- all schwimmen pinkfarbe- ne Fahnenbarsche herum. Gefunden wurde die „Tante Ju“ von Fischern, die immer wieder mit Netzen an ihr hängenblieben. Das hörte Kostas und die Sen- sation war perfekt. Man könn- gleich, entstanden durch die Kämpfe der alliierten Truppen und der Deutschen Wehrmacht aus den schlimmsten 52 Ta- gen der Insel im Jahre 1943. Sehen sollte man die tiefen Stol- Ob.: Die ganze Insel ist von Stollen durchzogen kommen easy ohne Strömung. Wieder an Bord erzählt uns der Entdecker von seiner Vision: das Wrack auf etwa 40 Meter Tiefe bringen und es von den Netzen befreien. Ob das gelingt, wir dürfen echt gespannt sein. Landgänge auf dem noch ziem- lich untouristischen Eiland sind ein Muss. Die ganze Insel ist Museum und Mahnmal zu- len in den Bergen, in denen viel Kriegsmaterial in einem öffent- lichen Museum ausgestellt ist. Das private von Iannis Parapo- niaris ist ebenfalls Pflicht. Sein Vater führte im Krieg genau Ta- gebuch und er sucht und sam- melt nach dessen Aufzeichnun- gen noch heute nach Relikten. Das anfänglich kleine Sam- melsurium im Wohnzimmer wurde immer größer, weil 37