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divingEurope 2|2017 D ie Lockerung der griechischen Tauch- gesetze im Jahre 2006 war ein Segen für uns alle. Seitdem vergeht kein Jahr, in dem nicht irgendwo eine neue Sensation unter den Wellen der Hellenen entdeckt wird. Klar, dass die „alten Schätze“ von den Tauchcentern fast wie Gold gehütet werden, denn sie sind ihr garantiertes zukünfti- ges Kapital. Wracks aus den Weltkriegen, aber auch aus dem Mittelalter bis hin zur Anti- ke werden entweder durch Zu- fall entdeckt oder durch ganz gezieltes Suchen. In der östli- chen Ägäis, ebenfalls als Südli- che Sporaden bekannt, ist noch lange nicht das Ende der Fah- nenstange zum Thema Wracks erreicht – und die Zukunft für Taucher daher recht rosig. Das Wrackrevier schlechthin liegt um die Insel Leros im Ar- chipel der Dodekanes, den Churchill einmal das „Malta der Ägäis“ nannte und diving- Europe zusätzlich noch einen draufsetzt: das „Truk Lagoon der Ägäis“. Wo finden wir das relativ unbe- kannte Leros überhaupt? Nahe der türkischen Küste, nicht weit von deren Badeort Bodrum und ganz im Osten Griechenlands auf der Inselgruppe der Dode- kanes. Diese besteht aus zwölf Hauptinseln, in Wirklichkeit sind es aber um die 160 Inseln und Inselchen. Die touristisch 13